Anfang
der 80er entstand nicht nur die "neue deutsche Welle", sondern es
wandelte einige junge, talentierte Burschen die Lust an, einen Chor zu gründen.
Die Möglichkeit Ihre Sangeslust dem örtlichen Gesang verein angedeihen
zu lassen, schien ihnen der zu einfachere Weg. Man verfolgte auch keine hehren
Ziele, mit dem Gesang irgendwelche künstlerischen Erfolge zu erzielen.
Singen nach Leibeslust und nicht nach irgendwelchen Konventionen veralterten
Chorgemeinschaftsleiter, daß war die Maxime der neu entstandenen Abteilung
im Schützenverein.
Die damals noch recht erfolgreich abgehaltenen Vereins Singwettstreite des
örtlichen Gesangsvereins hatten die Entscheidung mit begünstigt
einen reinen Freizeitchor zu Gründen. Singstunden sollten nach Bedarf,
und nicht nach dem Terminus der Wochenfrist abgehalten werden.
Recht bald war doch ein sehr reichhaltiges Angebot an Liedtexten vorhanden
die hauptsächlich das heimatlich- volkstümliche Liedgut, sowie Liedertexte
aus Tirol ( Raum Achensee ) beinhalteten. Die anfänglichen Auftritte
der Stammtischsänger waren oft durch eine recht anschauliche Ausstattung
und Dekoration gekennzeichnet.
Es wurden Häuserkulissen, sogar lebendige Kleinpferde bei Auftritten
des Chores mit eingebaut, die sehr nachhaltig beim Publikum Anklang fanden.
Bei allem gesanglichem Eifer wurde jedoch nie die Geselligkeit in den Hintergrund
gerückt. So ist bei Chorproben stets darauf zu achten den kulinarischen
Ausgleich der Sänger herzustellen. Dies sollte in flüßiger,
als auch in fester Form allseits vorhanden sein.
Zu Beginn der 90er Jahre entschloß man sich, die bis dahin Erworbenen
gesanglichen Kenntnisse auch international zu Gehör zu bringen. Man unternahm
das erste Gesangshöhentrainingslager in der Alpenrepublik Österreich
in Angriff. Ziel der Exkursion war der Großraum Achensee in Tirol. Der
sehr waghalsige Aufstieg zur Trainingshütte (1680 mtr. ) war nur unter
lebensbedrohlichen Umständen zu erreichen. Greifvögelangriffe konnten
die durch schlechtes Wetter, und zum Teil durch Einnahme von Frostschutz erheblich
geschwächten Sänger gerade noch in letzter Sekunde abwehren. Bei
weiteren Fahrten wußte man um diese Gefahren, und konnte diese mit optimaler
Ausrüstung und Vorbereitung bestreiten.
Instrumental wurde der Chor bereits seit Beginn seiner leistungsstarken Auftritte
von Pepi Zenz begleitet. Eine große Bereicherung war die Besetzung eines
Zitherspielers. In Fritz Adam bekam das Vokalensemble einen kräftigen
Schub, und man wagte sich an Musikstücke, die zum Teil vierstimmig gesungen
werden konnten. Leider ist der Sangesbruder Fritz bereits verstorben, doch
bei vielen Anlässen gedenken wir seiner zwar ernsthaften, jedoch humorvollen
Art die dem Chor einen weiteren Schritt nach vorne bescherte. An dieser Stelle
sei auch der Sangesbruder Ossi Bernhardt zu erwähnen, der leider auch
viel zu früh von uns gegangen ist. Zu erwähnen wäre noch, daß
der erst später hinzu gestoßene Harald Harbauer die ordnungsgemäße
Bereitstellung des gedruckten Liedgutes in vorbildlicher Weise präsentiert.
Der Titel-, Noten- und Finanzwart ist unumgänglich mit seinem Namen verbunden.
Der Chor steht bei kleineren Familien oder Vereinsfeiern Gerne zur Verfügung,
um dem Fest einen angemessenen Rahmen künstlerisch- gesanglicher Höchstleistung
zu präsentieren.


Marterl - Einweihung bei Pepi im Rofangarten
Sängerausflug 2007 nach Bamberg
Bild: Die Sänger am Fritz Schneider Keller beim Anna - Fest in Forchheim
Aktive Sänger 2007
Pepi Zenz (Gitarre)
Werner Zettl (Heldentenor)
Harald Harbauer (Noten u. Finanzwart)
Horst Habermehl (Leadsänger)
Walter Weber (Fachreferent Rauchstimme)
Karl Sättler (Baßtechniker)
Philipp Bangert (Schlosserbaß)
Anton Kowarsch (Voluminalbaß)
Heinz Plößer (Minimalbaß)
Achim Weidmann (Nesthäkchen)
Hans Jürgen Metzen (Termintenor)
Josef Kny (Kulinarbaß)
Werner Grimm (Alpintenor)
Uwe Kowarsch (Chef von das Ganze)
Kurt Marquardt (Gönner)
Fritz Schneider(Mehrwasserbaß)
Walter Korinek (Logistik und Getränke)